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Ab in den Wald!

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Ab in den Wald!

Der Wald ist nicht nur schön, sondern es macht auch Spaß, in ihm zu verweilen. Er ist außerdem der perfekte Ort, wenn du ein vielseitiges Training vorziehst. Lies weiter, dann verstehst du, warum!

Das Laufen im Freien anstatt auf einem Laufband bringt deutliche Vorteile mit sich, wie wir bereits früher geschrieben haben. Das ist wahrscheinlich nichts Neues. Aber auch wenn du bereits im Freien läufst, gibt es noch viel zu gewinnen, wenn du dein Lauftraining in den Wald verlegst. Wenn du bereits ein routinierter Trailrunner bist, sind dies vielleicht Selbstverständlichkeiten. Wenn du jedoch selten die Fahrradwege der Innenstadt verlässt, stellen wir dir jetzt drei unschlagbare Argumente vor, warum du dich so oft du nur kannst in den Wald begeben solltest.

Drei Gründe

Überleg mal selbst. Wenn du in einer dichtbevölkerten Stadt mit viel Autoverkehr lebst, wird die Qualität der Luft sich verändern - und nicht zum Besseren. Wir in Schweden bleiben bist jetzt von den schlimmsten Verunreinigungen verschont, aber es besteht kein Zweifel, dass du, wenn du in der Nähe von viel befahrenen Straßen oder Industriegebieten läufst, verunreinigte Luft einatmen wirst - und je mehr du einatmest, umso mehr Abgase nimmst du auf. Die Aufnahme zu großer Mengen verunreinigter Luft kann beispielsweise dazu führen, dass dein Gehirn schlechter funktioniert und du einen hohen Blutdruck bekommst. Glücklicherweise ist die Luft in Naturgebieten in der Regel viel besser. Wenn du in der Schule in den Naturwissenschaften aufgepasst hast, dann hast du gelernt, dass Pflanzen Kohlendioxid aufnehmen und Sauerstoff produzieren - und damit ist es hoffentlich offensichtlich, warum du im Wald anstatt in der Stadt laufen solltest.

Im Wald ist es nicht nur ruhig und schön, sondern es trägt tatsächlich zum Wohlbefinden bei, dort zu trainieren. Forscher der Universität Örebro haben beispielsweise gezeigt, dass es Rentnern, die sich dem Orientierungslauf widmen, deutlich besser geht als anderen Rentnern. Unter anderem haben sie weniger Probleme mit dem Bauch und der psychischen Gesundheit. Die mentalen Aspekte des Trainings im Wald werden auch in einer schottischen Studie untersucht, die vor einigen Jahren durchgeführt wurde. Dort wird der beruhigende und entspannende Effekt des Waldes unterstrichen und die Autoren meinen, dass der positive Effekt auf die mentale Gesundheit 50 % größer ist, wenn man im Wald anstelle im Fitnessstudio trainiert. Kurz gesagt: Laufen im Wald macht gute Laune!

Wer es ausprobiert hat weiß, dass es einen großen Unterschied zwischen dem Laufen auf Asphalt und dem Laufen auf kleinen Pfaden oder sogar völlig unwegsamem Gelände gibt. Laufen auf hartem Untergrund ist eine sehr monotone Bewegung, die leicht zu Verletzungen aufgrund von Überbelastung und Verschleiß führen kann. Läuft man jedoch in der Natur, ist der Untergrund konstant wechselhaft - was dazu führt, dass kein Schritt dem anderen gleicht und das Verletzungsrisiko sinkt.

Ein weiterer Vorteil eines wechselhaften Untergrunds ist, dass man ein besseres Training bekommt. Ein routinierter Trailrunner setzt geschickt den gesamten Körper ein und entwickelt ein gutes Gleichgewicht und eine hervorragende Rumpfstabilität. Außerdem baust du auf allen steilen Hängen und Hindernissen des Waldes eine völlig andere Art von Kraft auf, als beim Laufen auf Asphalt. Und als ob das noch nicht genug wäre, ist es außerdem gut für deinen Laufstil, auf technischen Pfaden zu laufen. Um im Wald nicht zu stolpern, musst du lernen, deine Knie höher anzuheben und mit kurzen schnellen Schritten zu laufen - was dir auch zugutekommen wird, wenn du auf harten Untergründen läufst. Wenn du immer noch nicht überzeugt bist, sollten wir vielleicht noch erwähnen, dass es viel mehr Spaß macht, im Wald zu laufen! Probiere es selbst, wenn du uns nicht glaubst!